Auf nach Stuttgart!

Beim 35. Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni beteiligen sich auch badische Akteure

Quelle: DEKT / Schulze

Vom 3. bis 7. Juni findet der Kirchentag in Stuttgart statt. So nah vor der eigenen Haustür, werden sich auch von badischer Seite aus einige Arbeitsfelder, Initiativen und Mitwirkende beim Kirchentag aktiv beteiligen.

Landesbischof Cornelius-Bundschuh macht den Auftakt und schwingt sich für einen guten Zweck auf´s Fahrrad. Er nimmt an der Schlussetappe der  "Brottour" von "Brot für die Welt" zum Kirchentag teil.  Los geht es am 3.6.2015 um 12:30 auf dem Bahnhofsvorplatz in Esslingen.

Weitere Mitwirkende und Aktionen aus Baden in Stuttgart:

Konfiarbeit verbindet (Zelthalle 4 - E14)

„Unser Stand wirkt handgemacht, aber mit viel Liebe“, erläutert Stefan Kammerer das Charakteristikum der „Werkstatt Konfirmandenarbeit der EKD“, die auf dem Markt der Möglichkeiten zu sehen sein wird. Dieser Stand sei – wie auf allen Kirchentagen – ein Gemeinschaftsstand aller „Konfidozenten“ der EKD, dieses Mal allerdings unter seiner Hauptverantwortung.

Beim Stand gebe es immer Aktionen zum Mitmachen sowie Beratung und Materialien für Konfis und Konfi-Teamer. „Mir macht der Stand am Kirchentag immer total viel Spaß, weil wir ein gutes Miteinander der Kollegen haben“, erklärt Stefan Kammerer. „Wir sind bisher auch immer gut in Kontakt mit den Besuchern gewesen.“ Schließlich habe fast jeder Kirchentagsbesucher seine eigene Konfigeschichte und allein darüber komme man schon oft in Gespräche.

Am Donnerstag, 4. Juni, um 16.30 Uhr werden die „Konfidozenten“ der EKD dann auch bei dem Marktthema (Workshop) „Mit Konfirmanden biblische Texte erleben“ in einem Zelt im Neckarpark zu erleben sein.

Zum dritten Mal dabei: Andreas Bücklein

„Der Alltag ist voller Geschichten. Ich sitze am Fenster, laufe am Wasser entlang, beobachte…“ So beschreibt der badische Pfarrer und Liedermacher Andreas Bücklein die Entstehung seiner Lieder. Sie erzählen aus dem Alltag und von der Suche nach Glück und Sinn.

Bücklein hat bereits 2010 in München und 2011 in Dresden mit musikalischen Auftritten Kirchentagsluft geschnuppert. Als Teilnehmer sind ihm Kirchentage schon seit seiner Jugendzeit vertraut. „Ich mag die Mischung aus theologischen Impulsen, gesellschaftlichen Themen, Kultur und das Event-Gefühl: Wir sind viele, die Atmosphäre ist meist offen und wertschätzend“, so Bücklein.

Am Donnerstag, 4. Juni, ab 20.30 Uhr wird er im Gemeindesaal der Heilandskirche, Sickstraße 41, und am Samstag, 6. Juni, ab 20.30 Uhr in der Sommerrainkirche, Mimosenweg 22, zu erleben sein. Begleitet wird er von Tobias Bücklein (Bass, Gesang, Klavier), Stefan Nottbrock (Gitarre, Gesang) und Lukas Klusmann (Cajon).

Weitere Infos und Hörproben unter www.feuerliederzeit.de

Bezirksjugend Wertheim sorgt für leibliches Wohl

Der Abend der Begegnung am 3. Juni ist eine gemeinsame Veranstaltung von Baden und Württemberg. Einen badischen Beitrag dazu leistet die Evangelische Bezirksjugend in Wertheim, die als „Gastgeber“ auf dem Kirchentag aktiv wird. Ihr Stand am Rotebülplatz wird nicht nur bewährte „Großspielgeräte“ als Spaß für die ganze Familie zur Verfügung stellen. Sie werden auch mit verschiedenen Flammkuchen zum leiblichen Wohl der Kirchentagsbesucher beitragen.

Der Holzofen dazu wurde extra für diesen Anlass im Elsass gebaut. Auch die Zutaten für den Flammkuchen kommen größtenteils von einem Elsässer Produzenten, der seine Zutaten direkt vor Ort anbaut bzw. herstellt. Die Standmitarbeiter sind vor allem aus der Bezirksjugend- und Bezirksfrauenarbeit rekrutiert.

Mit dem Stand wolle man auch ein Anlaufpunkt auf dem Kirchentag für alle aus der Wertheimer Region sein. Außerdem erhofft sich Bezirksjugendreferent Alexander Kirchhoff einige interessante Gespräche mit anderen, die in der Jugendarbeit tätig sind.

Der Erlös des Flammkuchenverkaufs soll die Anschaffung des Ofens – zumindest teilweise – refinanzieren. Dieser soll nach dem Kirchentag bei weiteren Veranstaltungen im Bezirk genutzt werden.

Neben dem Stand ist die Bezirksjugendarbeit Wertheim auch mit einem Taizéegottesdienst am Donnerstag, 4. Juni, 16.30 Uhr im Zentrum Jugend (Halle Scharena) am Kirchentag aktiv beteiligt.

Kirche des Friedens werden

„Wir möchten gerne auch die Besucher der anderen Landeskirchen auf dem Kirchentag dazu anregen, einen friedensethischen Prozess zu starten“, erläutert Stefan Maaß den Hintergedanken zum Stand der Arbeitsstelle Frieden, der beim Markt der Möglichkeiten (Themenbereich 6: Umwelt, Wandel, Wirtschaft) den badischen Beschluss zur Friedensethik vorstellen wird.

Außerdem ist die Arbeitsstelle Frieden mit Workshops am „Zentrum Frieden“ beteiligt, das parallel zum Kirchentag vom 4. bis 6. Juni in der Friedenskirchengemeinde Stuttgart, Schubartstraße 12, präsent ist. Im Zentrum Frieden haben sich 30 Friedensorganisationen und kirchliche Institutionen zusammengeschlossen, um ihren Schatz an Erfahrungen und Friedenswissen in Bibelarbeiten, Gottesdiensten, Podiumsdiskussionen, mit Filmen, kulturellen Angeboten und Ausstellungen zu präsentieren. Der Eintritt ist frei.

Die Arbeitsstelle Frieden ist unter anderem mit folgenden Veranstaltungen am Zentrum Frieden beteiligt:

Do, 4. Juni, 21.30 Uhr: „Krieger, denk mal, bevor du ein Denkmal kriegst!“ – Antikriegs- und Friedenslieder von und mit Theo Ziegler

Fr, 5. Juni

15 Uhr: „Einen Diktator gewaltfrei stürzen – wie ist das möglich?“ – Präsentation einer Studie zum Vergleich von gewaltfreien und bewaffneten Aufständen19.30 Uhr: Zur Hölle mit dem Teufel – Frauen für ein freies Liberia; Filmvorführung mit anschließendem Gespräch21.30 Uhr: Everyday Rebellion - Film über gewaltfreien Widerstand; Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Infos: www.zentrumfrieden2015.de, Stefan[dot]Maass[at]ekiba[dot]de

Innovatives Projekt der Evangelischen Jugend

Die SCHARRena im Zentrum Jugend – eine Sporthalle wird zum „digital gestalteten (Kirchen-) Raum“ für Jugendgottesdienste, Bibelarbeiten und Konzerte.

Stefanie Hügin vom "Projekt K" gestaltet die SCHARRena auf dem Kirchentag mit digitaler Kirchenmalerei für jede Veranstaltung neu.

Weitere Informationen zum Projekt

(Quelle:  ekiba intern 3/2915)

 
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